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Hardware

Für einen Homeserver empfiehlt sich Stromsparende Hardware. Dieser Wikibeitrag soll einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten liefern.
→ In unserer Hardwaredatenbank kannst du nach bereits getesteter Hardware schauen.

Die einzelnen Komponenten

CPU - Mainboard

Viele Mainboards werden in diesem Bereich bereits mit CPU ausgeliefert. Folgende Prozessoren können empfohlen werden:

Intel Atom

Die Atoms sind speziell für Netbooks und Nettops konzepiert wurden und sind somit stromsparend und oft passiv gekühlt. Der größte Nachteil ist die doch schon relativ schwache Leistung und die mangelnde Ausstattung der Mainboards. Diese verfügen oft nur über 2 S-ATA Anschlüsse und einen PCI Erweiterungslot, was eine Erweiterung fast unmöglich macht. Auch verfügen viele Boards über kein GB-LAN.
Atom CPUs eignen sich also eher für kleinere Homeserver mit weniger Speicherkapazität und Leistung, machen einen 24/7 Betrieb aber möglich.

Mögliche Serien

  • Atom 330 oder D510 mehr Leistung als
  • die N270, oder die D500 Serie

Vergleichswerte

Ich betreibe einen Homeserver mit einem Atom N330, 2GB RAM, zwei 3,5'er Festplatten und einer zusätzlichen Netzwerkkarte. Die Leistungsaufnahme liegt bei etwa 43 Watt.

AMD Opteron

Stellt die Serverplattform von AMD dar, bietet also eine Menge Leistung. Diese CPU findet eher Anwendung in richtigen Servern, kann aber auch in Homeservern zum Einsatz kommen. MD Opteron CPUs unterstützen (wie fast alle AMD Desktop CPUs auch) alle auch Arbeitspeicher mit ECC Fehlerkorrektur und bei Serverbords bietet auch das Bios immer die Möglichkeit diese zu aktivieren.

AMD Geode

Diese CPU lässt sich mit der Intel Atom Reihe vergleichen, ist allerdings nicht so weit verbreitet und kaum erhältlich auch sind die CPUs zwar äußerst sparsam aber nochmals um einiges langsamer als die Intel Atom CPUs. Die Vor- und Nachteile ähneln der des Atoms.

Intel Xeon

Die Xeons werden wie die Opterons hauptsächlich in Servern und Workstations eingesetzt. In Homeservern sollte diese Plattform nur bei besonders hohen Leistungsanforderungen zum Einsatz kommen.

AMD Zacate (Fusion)

In dieser Auswahl stellt diese Plattform vielleicht die Beste dar. Der Vorteil gegenüber den Atoms ist die wirklich gute Erweiterbarkeit. So gibt es Boards mit 5 S-ATA II Anschlüssen und mehreren PCI(e)-Slots, auch für GB-LAN ist oftmals gesorgt. Die Preise (90€ bis 140€) liegen natürlich etwas höher als bei üblichen Atom-Boards. Diese Plattform wurde ebenfalls für Netbooks und Nettops entwickelt und ist deshalb ebenfalls sehr Strom sparend. Diese Plattform sollte gewählt werden, wenn Leistung, Erweiterbarkeit und Strom sparen zu den Kriterien gehören.

Mögliche Mainboards

  • ASUS E35M1-I Deluxe A50M E-350 Mini-ITX DDR3
  • Gigabyte GA-E350N-USB3 A50M E-350 Mini-ITX DDR3
  • MSI E350IA-E45 A50M E-350 Mini-ITX DDR3
  • (…)

Mögliche Serien

  • E-350

VIA Plattformen

Diese sind oftmals leistungsschwächer als gängige Atoms bzw. Zacates, trotzdem sind die Preise im Vergleich dazu sehr hoch. Wer billig an eine solche Plattform herankommt und mit wenig Leistung auskommt kann auch eine solche also Homeserver-Basis verwenden. Ein Beispiel wäre die Artigo-Serie, die fertige Server darstellen.

Desktop-CPUs

Für gehobene und Leistung fordernde Anwendungen (Gameserver, Hostingserver,…) kann man im Prinzip alle AMD und Intel Desktop Prozessoren nehmen. Besonders beliebt und teilweise auch zu empfehlen sind:

  • AMD Sempron
  • Intel Celeron
  • Die neuen Celerons und Pentiums, die auf ein T (Stromsparversion) enden (z.b. Pentium G630T)
  • Intel Core i (…)
  • AMD Athlon X2 CPUs
  • Intel Core 2
  • AMD Athlon II CPUs
  • AMD Phenom II CPUs

Wobei bei diesen CPUs immer auf die Leistungsaufnahme geachtet werden sollte! Vor allem ältere CPUs sind nicht unbedingt sparsam. Intel i3/i5 CPUs (und auch die Mobilen Core2 CPUs) sind im IDLE ähnlich sparsam wie die Atom CPUs aber auch um einiges teurerer und leistungsstärker.

Wer Wert auf Arbeitsspeicher mit ECC Fehlerkorrektur legt und keine teure Server Mainboards verwenden will, der sollte auf AMD Desktop CPUs der Athlon bzw. Phenom Reihe ab dem Athlon 64 setzen. Zwar blockieren (anders als bei Intel) keine AMD Chipsätze die ECC Fehlerkorrektur des Speichercontrollers in der CPU trotzdem sollte man sich vor dem Kauf darüber informieren ob das gewünschte Bord die EEC Fehlerkorrektur auch unterstützt denn es biete nicht jedes BIOS eines Desktop Bords die Funktion die ECC Fehlerkorrektur zu aktivieren. Bei Intel gibt es die ECC Fehlerkorrektur grundsätzlich nur bei mit Serverchipsätzen bestückten Bords im Zusammenspiele mit Xeon bzw. einigen Dualcore Core i CPUs.

Nicht zu Empfehlen sind alte CPUs wie der Pentium 4/D oder der Athlon (XP) da diese sehr viel Strom benötigen. So zog z.B. der alte Server von Schorsch mit AMD Athlon 1GHz schon im Lehrlauf 100W, was natürlich auf Dauer nicht akzeptabel ist.

Festplatte/HDD

Auswahl

Hier kommen alle gängigen S-ATA Platten in Frage. Es sollte aber auf folgende Dinge geachtet werden:

  • 2,5'er (Laptop) Platten sind wesentlich sparsamer, aber teurer und besitzen geringer Speicherkapazitäten
  • auf S-ATA II oder III setzen
  • an Festplatte-Cache nicht sparen (wenn möglich)
  • wenn möglich „Green“ Serien der Hersteller verwenden (Achtung bei WDs Caviar Green Serie!)
  • auf möglichst viele Umdrehungen die Minute achten, falls der Geschwindigkeitsbonus benötigt wird
  • SSDs als Systemplatten verwenden; große Datenmenge auf normale HDDs auslagern

Festplatten Setup

Das optimale Festplatten Setup hängt von der benötigten Speicherkapazität ab. Es ist es am klügsten auf mindestens zwei Festplatten zu setzen:

  • eine SSD (SolideSateDrive) oder IDE-Flashmodul als Systemplatte
  • und eine S-ATA III Festplatte als Backupplatte.
  • evtl. separate Datenplatte

Bei großen Datenmengen könnte man auch folgendes Setup wählen:

  • System:
    • eine SSD (SolideSateDrive) oder IDE-Flashmodul als Systemplatte (etwa 16-32 GB)
    • und eine S-ATA II Festplatte als Backupplatte (etwa 100 GB bis 500 GB)
  • Daten:
    • eine große Hauptdatenplatte (S-ATA II) (etwa 500GB bis 3TB)
    • eine genauso große oder größere Backupplatte für die Hauptplatte (etwa 500GB bis 3TB)

Hierbei ist die Wichtigkeit von Trennung der System- und Datenplatte zu erwähnen, auch liegen bei diesem Setup immer Backups (aller Platten) vor.

Netzwerkkarte

Die meisten aktuellen Mainboards haben mittlerweile eine GB-Lankarte. Bei älteren Boards rentiert sich oft die Anschaffung einer externen GB-Karte. Hier empfehlen sich PCIe-Erweiterungskarten, da mit diesen eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit als mit einer PCI-Karte erreicht werden kann. Bitte beachte aber, dass beide Rechner (Server, Client) und der Switch diese Übertragungsrate unterstützen müssen.

Arbeitsspeicher/RAM

Beim Arbeitsspeicher gibt es nicht viel zu beachten. Hier gilt es nur die Taktungs- und Speichermöglichkeiten des Mainboards auszunutzen. Auch sollte überprüft werden, dass das Mainboards den Arbeitsspeicher auch wirklich unterstützt. RAm mit Kühlkörper sind gerade bei passiv gekühlten Boards zu empfehlen.
Der eigenen Erfahrung nach reichen 2GB Arbeitsspeicher oftmals aus, 4GB stellen natürlich ein Plus an Leistung dar.

Gehäuse - Netzteil

Hier ist es wichtig kein Mini-ITX Gehäuse zu nehmen, das es in diesen schnell zu Hitzestaus kommt. Ideal sind Tower, die einen Einbau von Mini-ITx Boards ermöglichen, was bei fast allen der Fall ist. Beim Netzteil sollte man auf Qualität achten. Qualitativ hochwertige Netzteile sind nicht nur leiser, sondern auch effizienter.

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chrisge 2012/08/19 20:22

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