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Linux-Distributionen

Linux wird allgemein als Begriff für Betriebssysteme verwendet, die auf dem Linux-Kernel basieren. Dabei stellt Linux eigentlich nur den Kernel dar. Auf diesem bauen sogenannte Distributionen auf, die dann ein komplettes Betriebssystem darstellen. Linux ist also eher eine Art von Betriebssystemen. In diesem Wiki-Beitrag erhältst du eine Übersicht über Server bzw. Homeserver Distributionen.

Server-Distributionen und Homeserver-Lösungen

Oft stellt sich die Frage, welches Betriebssystem auf den (Home)Server soll. Für viele Linuxuser fällt die Wahl zum legendären Debian, andere greifen zum in letzter Zeit etablierten Ubuntu Server. Natürlich gibt es auch speziell auf den Homeserver angepasste Umgebungen oder Distributionen.

Ubuntu Server

Ubuntu basiert auf Debian, bietet im Gegensatz zu Debian aber aktuellere Software durch einen kürzeren Releasezyklus. Neue Versionen erscheinen alle 6 Monate, jeweils im April und Oktober, und werden 18 Monate mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. Alle 2 Jahre wird eine sogenannte LTS-Version (Long Term Support) veröffentlicht, welche der Ubuntu Server Edition Aktualisierungen über einen Zeitraum von 5 Jahren zusichert. Ein Vorteil von Ubuntu ist die große und freundliche Community, über die schnell und leicht Support bezogen werden kann. Weiters steht Ubuntu im Ruf einsteigerfreundlicher zu sein als Debian.

Debian

Debian ist eine der ältesten Distributionen, unterstützt eine Vielzahl an unterschiedlichen Rechnerarchitekturen und gilt als das universelle Betriebssystem. Eine Großzahl der Webserver im Internet werden mit Debian betrieben. Es ist bekannt für seine Sicherheit und Stabilität. Neue Versionen erscheinen etwa alle 2 Jahre, aber ohne einen festen Termin. Die vorangegangene Version wird nach dem Erscheinen einer neuen noch für ein weiteres Jahr unterstützt. Mir gefällt an Debian der relativ geringe Verwaltungsaufwand und die Tatsache, dass nach dem Aufsetzen und Einrichten der Software nicht mehr viel zu tun ist. Debian stellt eine gute Homeserver-Lösung dar.

Amahi Linux

Auch der Amahi Homserver lässt sich über ein Webinterface verwalten und liegt als Paket für Fedora vor. Amahi bietet bereits alles für eine Homeserver-Lösung. Benötigt wird eine bootbare Fedora 12 DVD und eine Registrierung.

ClearOS

Auch ClearOS verfügt über ein Webinterface. Primär auf kleine Unternehmen ausgerichtet kann diese Lösung aber auch auf Homeservern eingesetzt werden. ClearOS basiert auf CentOS und fordert nach der Installation einer Registrierung, welche kostenlos ist und gleich einen DynDNS Eintrag bei dem DynDNS-Dienst der Clear Foundation.

CentOS

CentOS ist eine Enterprise-class Linux Distribution, also eher für den Einsatz in großen Unternehmen geschaffen, kann aber auch auf Homeservern Einsatz finden. CentOS basiert auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL).

EnGarde Secure Linux

EnGarde Secure Linux wird seit 1999 entwickelt, und basierte ursprünglich auf Red Hat Linux. Inzwischen werden eigene RPM-Paketquellen verwendet. Diese Distribution ist für den Betrieb auf einem Server ausgelegt, kann über einen Webbrowser konfiguriert werden, und war eine der ersten Linux Systeme, welches auf SELinux setzte. Guardian Digital Inc., die Firma hinter EnGarde Secure Linux, bietet eine Professional- und eine Community-Version zum Download an. Letztere wird zwar nicht offiziell unterstützt, bekommt aber über Mailing-Listen, Wiki und Forum Support.

SME Server

SME Server basiert auf CentOS, laut Webseite ist SME Server eine einfache Linux-Server Lösung speziell auf „networking and communicating“ ausgerichtet und bildet somit die ideale Basis für einen Homeserver.

Zentyal

Zentyal (früherer Name: EBox) stellt eine komplette Plattform zum Verwalten eines Servers über Webinterface dar. Es lässt sich sehr gut als Homeserver-Lösung verwenden, kann in ein vorhandenes Ubuntu installieren werden (ebox Pakete, kann aber auch als angepasste Version von Ubuntu herunterladen und per Installer als normales OS installieren werden.

Weitere Lösungen



chrisge 2011/07/27 12:03

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