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GNU nano für Anfänger

GNU nano

Nano ist ein einfacher Texteditor, der sich bequem über die Shell bedienen lässt. Wegen seiner einfachen Bedienung ist er vor allem bei Anfängern, aber auch bei fortgeschrittenen Linuxusern beliebt.

In dieser kurzen Einführung soll gezeigt werden, wie einfach es ist mit der Shell Textdateien zu editieren, ohne auf die oft unter Einsteigern zur Serververwaltung eingesetzten WinCP/SFTP Variante zurückzugreifen zu müssen.

 

Installation

Unter Ubuntu bzw. Debian muss lediglich das Paket nano nachinstalliert werden:

~$ sudo apt-get install nano

 

Benutzung

Danach kann der Editor mit folgender Syntax verwendet werden:

~$ nano  

So lege ich beispielsweise in meinem Homeverzeichniss die Datei test an:

~$ nano test

Nun öffnet sich sich das Editorfenster, das kann etwa so aussehen:

GNU nano

Im unteren Bereich befindet sich eine kleine Übersicht über mögliche Aktionen:

GNU nano

 


Die ^ steht jeweils für [STRG]+ den folgenden Buchstaben - Beispiele:

  • Mit [STRG]+O kann man die Datei abspeichern
  • mit [STRG]+X kann man das Editorfenster schließen
  • eine Suche erreicht man über [STRG]+W
  • [STRG]+C zeigt die aktuelle Position des Cursors an (Zeile, Spalte)
  • usw..

 

Um Dateien zu editieren, die bereits existieren setzt man einfach hinter nano den Dateinamen inklusive Pfad:

nano /etc/hosts

allerdings benötigt man zum Editieren vieler Dateien Root-Rechte, also packt man ein sudo davor:

sudo nano /etc/network/interfaces

Syntaxhervorhebung

In der aktuellen Ubuntuversion unterstützt nano auch Syntaxhervorhebung, das sieht dann mit einem Bash Skript so aus:

GNU nano

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

Nano ist ein sehr einfach zu benutzender und dem entsprechend auch benutzerfreundlicher Texteditor. Er eignet sich vor allem dafür um mal schnell eine Datei über SSH zu editieren oder ähnlichem. Für fortgeschrittene Benutzer bietet sich aber eher vi/vim an.



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